Klasse gemacht! 14 Jahre grundrisse sind genug

Und am 19. Dezember ist es soweit: grundrisse.zeitschrift für linke theorie & debatte und mandelbaum kritik & utopie presents: Klasse gemacht! 14 Jahre grundrisse sind genug , Präsentation, Diskussion, Party! Am Freitag, dem 19. Dezember 2014, stellen wir um 19 Uhr in der Libreria Utopia (Preysingg. 26-28, 1150 Wien) sowohl die neue und hiermit letzte Ausgabe der grundrisse vor, als auch – und vor allem – das brandneue Buch des grundrisse-Autors Slave Cubela mit dem schönen Titel Klasse gemacht . Weiterlesen

Mariä-Empfängnis-Besinnungsshopping-Markt

Am Montag den 8.12., ab 17 Uhr , findet im Amerlinghaus der ultimative Mariä-Empfängnis-Besinnungsshopping-Markt mit wohlfeilen Waren von akw – Freund*innen der analyse & kritik Wien, grundrisse.zeitschrift für linke theorie & debatte, jour fixe. gewerkschaftslinke Wien sowie mit den Streifzügen – magazinierte Transformationslust, statt.

18 Uhr 30: Film über die besetzte Fabrik vio.me in Thessaloniki. Es gibt auch die legendäre vio.me-Seife zu kaufen.

http://www.viome.org/p/deutsch.html

 

Jour fixe am Montag, den 12. Jänner 2015

Abdullah Öcalans neue politische Orientierung und die Situation in syrisch Kurdistan; Impulsreferat: Max Zirngast

Wo und wann? Amerlinghaus, Teestube, Stiftgasse 8, 1070 Wien, 19 Uhr

Schon seit einigen Jahren gibt es in den von der PKK in der Türkei bzw. ihrer Schwesterorganisation der PYD in Syrien Versuche neue und weniger hierarchische Formen der Selbstverwaltung zu instituieren. Anregungen dazu gab das letzte Buch Öcalans “Jenseits von Staat, Macht und Gewalt“. Mit diesem Buch und mit den Erfahrungen in Rojava, Kobana usw. wollen wir uns in diesem jour-fix beschäftigen.

Im Internet steht auch sein Überblicks Papier zum Konzept des “Demokratischen Konföderalismus” zur Verfügung.

Die Entwicklung im Syrischen Kurdistan schildert die Bröschüre der “AG internationale feministische Solidarität” so:

Der erste größere Aufstand begann im Mai 2011 in Kobanê. Dort hat die Bevölkerung in einer organisierten Aktion die Ländereien, die das Assad-Regime vor langer Zeit beschlagnahmt hat, wieder unter ihre eigene Kontrolle gebracht, beschlagnahmten sozusagen ihr eigenes Land zurück. Zum Schutz des Landes wurden zudem bewaffnete Selbstverteidigungseinheiten – die sich schon seit 2004, nach rassistischen Angriffen gegen KurdInnen und kurdischen Aufständen mit mehreren Toten, entwickelte – aus der Mitte der Bevölkerung organisiert, die die Ländereien erfolgreich beschützten.

Die Revolution begann in der Nacht vom 18. auf dem 19. Juli 2012. Um ein Uhr
nachts Ortszeit nahmen die Selbstverteidigungseinheiten der YPG die Straßen, die in die Stadt hinein- und hinausführen unter ihre Kontrolle. Die Bevölkerung setzte zeitgleich die Belagerung und Einnahme aller staatlichen Institutionen der
Stadt ein. Schließlich versammelte sich die Bevölkerung vor dem Militärstützpunkt
der Assad-Armee in Kobanê. Eine Delegation aus der Bevölkerung ging hinein um mit dem Militär zu verhandeln. Sie sollten ihre Waffen abgeben und man werde für ihre Sicherheit garantieren, das war das Angebot der kurdischen Seite.
Und angesichts der Ausweglosigkeit gegenüber den Volksmassen willigten die Soldaten ein. Später kehrte ein Teil der ehemaligen Soldaten zu ihren Familien in die arabischen Städte zurück, während ein anderer Teil es aufgrund der Bedrohung durch die Freie Syrische Armee vorzog, in Kobanê zu bleiben. Von Kobanê aus weitete sich die Revolution in den darauffolgenden Tagen auf weitere Städte Westkurdistans aus.

(aus: „Die Revolution in Kurdistan“ auf Civaka Azad )

Buchpräsentation: „The City is Ours.“

Buchpräsentationam 13. Dezember 2014, 18 Uhr mit dem Herausgeber Bart van der Steenin: Libreria Utopia, Preysinggasse26-28, 1150 Wien Deutsch und Englisch

Radikale Auseinandersetzungen wie die Friedensbewegung und die Bewegung gegen Atomkraftwerke wie auch aktuelle Kämpfe gegen kapitalistische Stadterneuerung und Gentrifizierung wurden von den so genannten „Autonomen“ geprägt. Weiterlesen

Karl Reitter (Hg.) Karl Marx. Philosoph der Befreiung oder Theoretiker des Kapitals?

Zur Kritik der neuen Marx-Lektüre.

cover_reitter_MarxDer Ausdruck neue Marx-Lektüre wird von ihren ProtagonistInnen als positive Selbstbezeichnung verwendet. Vorgeblich soll es sich dabei um jene Marx Rezeption handeln, die vorhergehende Irrtümer und Unzulänglichkeiten überwindet und den heutigen Standard einer niveauvollen Beschäftigung mit Marx darstellt. In Beträgen wird dieser Anspruch aus den verschiedensten Perspektiven methodisch und inhaltlich in Frage gestellt.

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Robert Foltin: Herbst 1918

Sex, Gewalt und politische Diskussionen:

Jakob möchte Revolutionär werden und findet vorerst keine Gleichgesinnten. Erst nach seiner Desertion aus der Armee schließt er sich einer revolutionären Gruppe an und gerät im Wien der letzten Tage der Österreich-Ungarischen Monarchie in politische Diskussionen und Demonstrationen, muss sich aber auch mit konterrevolutionärer Gewalt und seiner Männlichkeit auseinandersetzen.

ebook zum Download: Herbst 1918, ein Anfang, pdf zum Download: Herbst 1918, ein Anfang

Bestellungen an die Email: edition.grundrisse@gmx.net

Karl Reitter: Bedingungsloses Grundeinkommen

Dieses INTRO führt umfassend in die Debatten um das bedingungslose garantierte Grundeinkommen ein.

Karl Reitter zeichnet die internatio­nale Geschichte der Debatte nach und stellt die unterschiedlichen Zugänge zur Forderung nach einem Grundeinkommen dar. Neben den unterschiedlichen politischen Motivationen der BefürworterInnen wird auch der Kritik des Konzepts ausreichend Platz eingeräumt.
Der Autor verknüpft in seiner Begründung die Forderung nach dem Grundeinkommen mit der Analyse der aktuellen Krisen und gesellschaftlichen Umbrüche. Weiterlesen